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Impressum
 
ie Kaufanreize / Einkaufsfallen im Supermarkt

1. Einleitung: Das Projekt
2. Angenehme Einkaufsatmosphäre schaffen
3. Wege durch das Labyrinth?
4. Neue Abteilungen bei Minimal-Moosburg
5. Sonderuntersuchungen
6. 10 Regeln

 
ege durch das Labyrinth
 
  • Erster Gang rechts an der Wand bis zum Ende des Raumes
           Gegen den Uhrzeigersinn, links herum -
           Gänge nicht zu breit und nicht zu eng
           Häufig voller Hindernisse, vorbei an Regalen und Theken
           Hinweisschilder an der Hallendecke oder an den Regalen
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  • Auf dem Weg zur Fleisch- und Wursttheke vorbei am abgepackten Fleisch
           Man kann Preis und Menge selber begutachten
           Ist die Schlange an der Theke zu lang, greift man ev. zur abgepackten Ware
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  • Käse und Wein gehören zusammen
           Die Käsetheke enthält ebenfalls sehr viele abgepackte
           Waren, die der Kunde selbst prüfen kann
           (Name der Käsesorte, Preis, Menge) - man greift manchmal zu neuen
           Sorten, die man sonst nicht zu kaufen wagt, da man Preis und
           Fachbegriffe nicht kennt und sich scheut, nur auf die
           gewünschte Sorte zu deuten
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  • Fertige Speisen für die eiligen Einkäufer
           Man nimmt meist mehr als man eigentlich benötigt -
           der zu füllende Becher ist ja noch nicht voll
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  • Große Auswahl an Spirituosen
           Da muss man zugreifen
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  • "Sonderangebotstische"
           Da kann man nicht vorbeigehen, man könnte ja ein Schnäppchen übersehen -
           der Preis im Regal ist allerdings oft identisch, das Sonderangebot hat
           also der Normalpreis
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  • Figuren für die Kleinen
           Auf Kinderhöhe angeordnet
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  • Kleinartikel auf den Sondertischen
           Preislich günstig - muss man sie wirklich kaufen, stimmt das
           Preis-Leistungsverhältnis?
           Abwägen beim Einkauf - Spontankäufe vermeiden !
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  • Slalom um die Sonderangebote herum
           Packpaletten versperren den Weg
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  • Teuerstes Produkt in Augenhöhe - billigstes Produkt ganz unten
           Blick geht von links nach rechts (Leserichtung): das teuerste Produkt rechts
           Impulswaren neben den alltäglichen Produkten
           Die Hersteller bezahlen für den geeigneten Standort (Regalboden) der Ware,
           sogar für die Tatsache, dass ihre Produkte neben einem bestimmten
           Hersteller zu stehen kommt.
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  • Mini-Einkaufswagen für die Kinder
           Kinder kaufen mit ein und bestimmen nicht selten, was eingekauft wird;
           riesiger Einkaufswagen für die Erwachsenen verleitet zum Einkaufen
           (Füllen des leeren Wagens - es geht ja noch was rein!)
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  • Es ist schwierig für zwei Einkaufswagen aneinander vorbei zu kommen.
           Hier geht die Tendenz allerdings zu breiteren Gängen in den Einkaufsmärkten, da man
           festgestellt hat, dass die Kunden, wenn sie anstoßen oder sich beobachtet fühlen,
           die Ware eher zurücklegen oder gar nicht mitnehmen.
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  • Die letzte Versuchung - Quengelware für die Kinder
           Auch jugendliche und erwachsene Kunden können aufgrund der
           Langeweile an der Kasse nicht widerstehen
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  • Sonstiges (nur teilweise untersucht)
           - der Kunde läuft auf die teuren Waren zu - die billigen Waren liegen in seinem Rücken;
           - es wird regelmäßig umgeräumt, damit die Kunden sich wieder neuorientieren müssen und
             somit auch andere Produkte kennenlernen;
           - manches muss erst gesucht werden - man kommt an vielen anderen Produkten vorbei;
           - Doppelpack verleitet zum Einkauf (sind 2 Stück immer günstiger als ein Einzelprodukt?);
           - Schrägregal: die Gewürzdosen rutschen einem in die Hand, dann nimmt man sie natürlich mit;
           - Produkt-Bündel (Shampoo und Pflegespülung) - man bindet die Kunden an eine bestimmte Marke;
           - nicht zu viele Kassen, aber auch nicht zu wenig öffnen, die Kunden sollen nicht verärgert
             werden, aber durch das Anstehen sieht man, was der Vordermann einkauft und bekommt
             Anregungen für seinen nächsten Einkauf;
           - Zeitungen / Tabakwaren hinter dem Kassenbereich angeordnet, man hatte an der Kasse Zeit
             zu überlegen, was man noch benötigt (kurz vor den Heimweg)          usw.
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