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Hilbert Meyer UnterrichtsMethoden, 2 Bde., Bd.1, Theorieband |
Hilbert Meyer UnterrichtsMethoden, 2 Bde., Bd.2, Praxisband |
Wolfgang Mattes Methoden für den Unterricht |
Stefan Schaefer Unterrichtsmethoden |
Meike Lindemann Kreative Bausteine für den kaufmännischen Unterricht
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Jürgen Wiechmann Zwölf Unterrichtsmethoden |
Bernd Janssen Kreative Unterrichtsmethoden |
Übersichten
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weitere Übersichten aus anderen Sammlungen
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Einzelbeispiele bezogen auf Wirtschaft/ Recht (mit Angabe relevanter Literatur)
Mit freundlicher Genehmigung von sowi-online, http://www.sowi-online.de (c) sowi-online e.V., Bielefeld
Arbeitsblätter und Schülerarbeitsmappen im Unterricht über Ökonomie (Volker Brettschneider)
- "Arbeitsblätter ja - aber welche Funktion haben sie im Lernprozess eines Schülers und wie sollen sie gestaltet werden? Um zunächst begriffliche Klarheit in die unübersichtliche Diskussion zu bringen, zeigt Brettschneider die didaktischen Funktionen und die Gestaltungskriterien von Arbeitsblättern auf. Damit im Zusammenhang steht auch die Führung von Arbeitsmappen. Arbeitsblätter sollten zu Lernhilfen werden." .... mehr
Ausstellungen
- "Bilder und Objekte ersetzen oft viele Worte. Eine gute Graphik kann auf einen Blick Zusammenhänge verdeutlichen. Bildsprache öffnet einen Sachverhalt für die verschiedenen ihm innewohnenden Dimensionen. Das besondere an der visuellen Präsentation von Inhalten ist: Die jeweiligen Verarbeitungsmuster sind individuell verschieden, sie sind nicht zwingend und nicht exakt planbar. Das macht eine Ausstellung zu einem demokratischen Medium. Anders, als z. B. beim Film können die Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden, wie intensiv und wie schnell sie sich einer Information aussetzen. Und dennoch ist das, was eine Ausstellung bei Besucherinnen und Besucher auslöst nicht beliebig. Eine dichte visuelle Präsentation provoziert eigenes Nachdenken und eigene Stellungnahmen." .... mehr
Expertenbefragung zum Thema "Personalwesen" im Rahmen einer Betriebserkundung (Karl-Josef Burkard)
- "Im Rahmen eines Halbjahreskurses zum Thema "Das Unternehmen als ökonomisches und soziales Aktionszentrum" wurden rechtliche, betriebswirtschaftliche und soziale Aspekte des Unternehmens exemplarisch erarbeitet und durch Erkundungen und Expertenbefragungen vertieft." ... mehr
Brainstorming
- "Auf Zuruf (klassische Form) - die Fragestellung wird klar beschrieben (visualisiert) und Verständnisfrage geklärt." ... mehr
Computergestützter Unterricht (Holger Meeh)
- "Computergestützter Unterricht ist ein Sammelbegriff für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Hard- und Software in der politischen Bildung. Die verschiedenen Konzepte haben den gemeinsamen Anspruch, dass sie Lehr- und Lernprozesse mit Hilfe von Computeranwendungen unterstützen möchten. Diese Anwendungen sollen gezielt Lernprozesse auslösen, den Lernerfolg erhöhen oder schwer darstellbare Sachverhalte veranschaulichen. Mit Hilfe des computergestützten Unterrichts eröffnen sich der politischen Bildung methodische Möglichkeiten, die bisher nicht oder nur mit deutlich größerem Aufwand zu realisieren waren." ... mehr
Erkundung (Dietmar von Reeken)
- "Unterricht im Klassenzimmer findet - im Idealfall didaktisch gut strukturiert, methodisch abwechslungsreich und konzentriert - in einem eigenen pädagogischen Raum jenseits der gesellschaftlichen Realität statt. Hier setzen Erkundungen als Methode an: Sie bauen auf das Verlassen des Klassenzimmers und des Schulgebäudes mit didaktischer Absicht und zielen auf die Beschaffung von Informationen an außerschulischen Lernorten mit authentischem Charakter. Der Anspruch ist daher die Überwindung der Trennung von Lern- und Lebenssituation." ... mehr
Gruppenarbeit - Vorbereitung: Arbeitsauftrag
- "Bei einer Gruppenarbeit läßt sich in der Regel die Phase der "Vorbereitung", der "Durchführung" und der "Nachbereitung" (Ergebnisdarstellung/Auswertung) unterscheiden. [...] Gruppenarbeit ist in der Regel nur effektiv, wenn das MT bestimmte Voraussetzungen schafft:
- * Eindeutige Zielsetzung (schriftlich z.B. auf Folie)
- * Unmißverständlicher Arbeitsauftrag (schriftlich, für jede Gruppe "zum Mitnehmen")
- * Gruppenszenarien als Arbeitshilfe zur Verfügung stellen (siehe Durchführung)
- * Alle benötigten Materialien (Literatur, Medien, "Handwerkszeug") bereitstellen
- * Vereinbarungen über die Art und Weise der Ergebnissicherung und Berichterstattung treffen
- * Evtl. Beispiele für die Arbeitsergebnisse vergleichbarer Gruppen geben
- * Klare Zeitangaben einschließlich Pausenvorgaben machen
- * Raumeinteilungen vorgeben (welche Gruppe welcher Raum)
- * Die Gruppe über den Aufenthalt und die Tätigkeit des MT während der Gruppenarbeit infomieren
- * Gruppengröße festlegen (höchstens/mindestens) (Gruppen von 4 bis 6 Personen sind besonders arbeitsfähig)
- * Die Art der Gruppenbildung vorschlagen (siehe Karte 24)
- ... mehr
Sachverständigenbefragung, Hearing
- "Bei einer Sachverständigenbefragung werden fachkundige Personen in Interviews oder in Diskussionen, die unter gezielten Fragestellungen stehen, um Informationen zu bestimmten Sachverhalten gebeten. Das Hearing ist eine spezifische Form der Sachverständigenbefragung, die vor allem im parlamentarisch-politischen Raum genutzt wird, um zu einem bestimmten Thema die notwendigen Informationen, die unterschiedlichen Meinungen, das Für und Wider zu erfahren. Dabei kann man Expertinnen bzw. Experten einzeln befragen oder mehrere gleichzeitig. Die Expertinnen bzw. Experten können zu Beginn des Hearings durch eine kurze Information den eigenen Standpunkt darstellen. Danach sollen diese Äußerungen hinterfragt, vertieft und in Frage gestellt werden. Die Sachverständigenbefragung wird durch die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer strukturiert." ... mehr
Internet (Frank Langner)
- "Das Internet ist keine Methode, sondern ein Medium. Es eignet sich jedoch in unterschiedlichen methodischen Kontexten, um Bildungsprozesse zu befördern. Dabei können prinzipiell vier Handlungsfelder von politischer Bildung mit dem Netz unterschieden werden, die sich teilweise überlappen und ergänzen: Information, Kommunikation, Kooperation, Präsentation (vgl. Baacke/ Ruprecht 2000, 47). Grundlage des methodischen Potenzials des Internets sind die verschiedenen Dienste des Netzes, wobei für die politische Bildung im Wesentlichen
- * die Informations- und Simulationsplattform World Wide Web (WWW),
- * die elektronische Post (E-Mail),
- * die verschiedenen elektronischen Pinnwände (Newsgroups) sowie
- * die Online-Konferenzen (Internet Relay Chat)
- genutzt werden. Diese unterschiedlichen Dienste zeigen bereits, dass es nicht nur eine Einsatzmöglichkeit für das Internet in der politischen Bildung gibt, sondern eine Fülle von Möglichkeiten, die jeweils eigene methodische Arrangements erfordern." ... mehr
Fahr'n, fahr'n, fahr'n auf der Datenautobahn? Kleine Didaktik der Internetnutzung für sozialwissenschaftliches Lernen (R. Hedtke)
- 1. Funktionen des Internets für Lehren und Lernen
- 2. Allgemeine Voraussetzungen einer angemessenen Internetnutzung
- 3. Aspekte eines Internetkonzepts für sozialwissenschaftlichen Unterricht
- Anmerkungen
- Literatur
- Übersicht 1: Einige Lehr-Lern-Probleme und ihre Lösbarkeit durch Internetnutzung
- Übersicht 2: Entscheidungsschema zur Internetarbeit im Politikunterricht [/S. 502]
- Der Kultsong "Autobahn" von Kraftwerk besingt einen beliebten Kult mit zwei Objekten: Auto und Autobahn. Auch "Surfen" ist für viele User ein Kult mit PC und Internet. Und wie der Auto(bahn)kult von mächtigen Interessengruppen gefördert wurde und wird, steht auch hinter dem Internetkult der industrielle Komplex der Informations- und Kommunikationstechnologie." ... mehr
Mindmapping
- "Bei dieser Methode werden die assoziativen Strukturen unseres Denkens genutzt, um die Vernetzung und Komplexität von Informationen sichtbar zu machen. Die Autoren zum Mind- Mapping beziehen sich auf neuere Hirnforschung, in der die Nutzung beider Hirnhälften thematisiert wird (Mogens Kirckhoff: Mind Mapping. Bremen 1992, S. 2)
- Ziel: Visualisierung von komplexen Zusammenhängen;
- Strukturierung von Ideen, Problemen, Projekten, Plänen." ... mehr
Selbstbestimmtes und selbst organisiertes Lernen in Großgruppen mit der Open-Space-Technologie (Klaus I. Rogge)
- "Open-Space ist eine Konferenzform, die im besonderen Maße geeignet ist zur Durchführung von Veranstaltungen mit Großgruppen. Die für die Arbeit mit Großgruppen entwickelte Open-Space-Technologie basiert auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der Praxis insbesondere von Großveranstaltungen. Im Bereich der Politischen Bildung haben Großveranstaltungen immer noch einen heraus gehobenen Stellenwert. Fragt man die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach deren Gehalt, so wird einem oftmals Skepsis gegen über gebracht. Nach dem "Gewinn" der Veranstaltung befragt, berichtet eine Tagungsteilnehmerin dem Gesprächspartner - vielleicht zu ihrer eigenen Verblüffung - von intensiven Auseinandersetzungen und spannenden Gesprächen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Rande der Veranstaltung." ... mehr
Rollen- und Planspieloptionen (Heribert Völler)
- "Je nachdem, wie gesellschaftliche Wirklichkeit interpretiert wird, kommt man zu einem anderen Verständnis dessen, was Rolle ist und damit auch zu einer anderen Art Rollenspiel. Um welche Art Rollenspiel es sich in einem kommunikativen-handlungsorientierten Unterricht handelt, wird erst nach einer kurzen Darstellung der verschiedenen Rollentheorien deutlich. Das konventionelle Rollenkonzept, deren wichtigste Vertreter Parson und Dahrendorf (1) sind, geht davon aus, "dass es für den Zusammenhalt einer Gesellschaft und für ihren Fortbestand nötig ist, die Kooperation innerhalb und zwischen verschiedenen Gruppen ihrer Mitglieder zu sichern." (2) Erfolgreiches Rollenhandeln des Individuums ist dann möglich, wenn u. a. folgende Bedingungen (3) vorliegen: " ... mehr
Podiumsdiskussion (Klaus-Peter Hufer)
- "Bei Themen, Fragen und anstehenden Problemen mit unterschiedlichen Sichtweisen, Standpunkten und Zielen eignet sich die Methode/Veranstaltungsform der Podiumsdiskussion. Hier sollen verschiedene, möglichst repräsentative Positionen miteinander in eine Diskussion gebracht werden. In seinem räumlich/organisatorischem Arrangement ist eine Podiumsveranstaltung so konstituiert, dass das Podium, d.h. die auf ihm Platz nehmenden Diskutanten/innen mitsamt der Diskussionsleitung, dem Publikum gegenüber sitzt. Im ersten Teil der Veranstaltung werden die unterschiedlichen Meinungen artikuliert, es wird nachgefragt, widersprochen, öffentlich nachgedacht und - idealerweise - eine Lösung gesucht, die von möglichst vielen der auf dem Podium Anwesenden getragen werden kann." ... mehr
Schülerpraktikum (Ulrike Winkelmann)
- "Das Schülerpraktikum ist eine schulische Veranstaltung, die außerhalb des Lernortes Schule stattfindet. Organisatorische Gestaltung und inhaltliche Konzeption variieren von Bundesland zu Bundesland. Das alles umspannende Ziel des Praktikums ist, dass Schüler Einblick in die Arbeitswelt und in betriebliche Abläufe bekommen oder/und Erfahrungen mit einzelnen Berufen machen sollen." ... mehr
Präsentationen (Volker Schwier)
- „Präsentation“ bezeichnet hier ein methodisches Verfahren in einem auf kritische Selbsttätigkeit und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit orientierten Sachunterricht. In seiner Anwendung soll es den Lernenden zunehmend dazu verhelfen, Ausdrucks- und Handlungsvermögen zu erweitern. Entsprechend wird „Präsentation“ als ein methodisches Handlungsmuster von Lernenden verstanden, das sie im Sachunterricht entwickeln, erproben und einüben können. Wesentlich geht es dabei um den komplexen Zusammenhang von Dokumentation, Veranschaulichung und Reflexion eigener Lernprozesse gegenüber anderen. Aber nicht jede Äußerung oder Darstellung von Sachverhalten soll als „Präsentation“ begriffen werden. Vielmehr handelt es sich erst dann um eine „Präsentation“, wenn diese an die Intention gebunden ist, zu einer „Aufklärung über Bestehendes, (der) Öffnung für Neues, (dem) Aufbau von Zugangsweisen (... und/oder der) Ermutigung zum Handeln“ (Kahlert 2002, S. 26) beizutragen. Dazu bedient sie sich verschiedener Medien (Töne, Sprache, Schrift, Bilder etc.) und Darstellungsformen (Text, Collage, Tabelle, Broschüre, (Wand-)Zeitung, szenische Vorführung, Film, Internet-Dokument, Modell oder anderer (ästhetischer) Objekte etc.). Entspricht eine „Präsentation“ Kriterien wie Anschaulichkeit, Erfahrungsnähe, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Transparenz, Prägnanz etc. so erhöht sich die Chance mit ihr zu intersubjektiver Verständigung in der Lerngruppe beizutragen. Entsprechende Kompetenzen der Präsentation können somit als aktive, individuelle und situativ unterschiedliche Prozesse der Umweltaneignung und –ausdeutung begriffen werden. Als solchen kommt ihnen eine besondere Relevanz für die Sozialisation zu. Handelt es sich doch immer um Entwicklungsmöglichkeiten der Persönlichkeit in Auseinandersetzung mit der jeweiligen gesellschaftlichen Umwelt, die in gleicher Weise vergesellschaftend wie individuierend wirken (vgl. Tillmann 1993, S. 10ff.). In einem umfassenden Sinne beschreibt „Präsentation“ damit einen aktiven, sozialen Prozess der Aneignung und Konstruktion gemeinsam geteilter sozialer Wirklichkeit." ... mehr
Pro-Contra-Debatte (Ilona Böttger)
- "Die Pro und Contra Debatte ist ein Streitgespräch, in dem ein konfliktreiches Thema von allen Seiten beleuchtet wird. Es geht bei dieser Debatte nicht darum, den "Gegner" durch bessere Argumente zu schlagen, vielmehr soll ein Thema facettenreich erschlossen werden. Unter-schiedliche Meinungen und konträre Perspektiven werden mit dem Ziel zusammengetragen, sich mit verschiedenen Sichtweisen auseinander zu setzen." ... mehr
Projektunterricht (Eberhard Jung)
- Die Bezeichnung Projekt geht auf das lateinische Wort proicere (vorwerfen, entwerfen, hinauswerfen) zurück und wird heute im Sinne von Plan, Planung, Entwurf und Vorhaben verwandt. Dabei ist die Realisierung des Planes fester Bestandteil des Planungskonzepts. Der Begriff ist nicht auf pädagogische Lehr-/Lernprozesse begrenzt. Projekte finden in unterschiedlichen Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Politik ihre Anwendung, z.B. als Forschungsprojekt, Bauprojekt, Ausbildungsprojekt, Integrationsprojekt usw.
- Im Rahmen der Projektpädagogik werden Lehr-/Lernprozesse so organisiert, dass Lernende zum Lösen komplexer Aufgabenstellungen befähigt werden, was sie zur Bewältigung von Lebenssituationen qualifiziert (Kaiser 1999: 329). Dabei wird das traditionelle Rollenverständnis zwischen Lehrenden und Lernenden zugunsten der Schaffung demokratischer Umgangsformen (Mit- und zunehmende Selbstbestimmung der Lernenden) überwunden (Kaminski 1999: 358). Die angestrebten Lehr-/Lernziele, die eingeschlagenen Vorgehensweisen und angewandten Methoden sind Gegenstand eines demokratischen Diskurses.
- Projekt, Projektunterricht, Projektorientierung, Projektmethode, Projektarbeit, Projektprüfung, Projektstudium, Projektplanung - keine andere Bezeichnung hat in der pädagogischen Diskussion der letzten drei Jahrzehnte ein größeres Aufsehen erregt." ... mehr
Rollenspiele
- "Rollenspiele verbinden Lebenswirklichkeit mit spielerischem Agieren. Im Rollenspiel werden reale Situationen, Probleme oder Konflikte nachempfunden oder vorausschauend bearbeitet.
- Dabei zielt das Rollenspiel auf soziales Lernen das Einstellungen und Verhaltensweisen deutlich werden läßt und Ansatzpunkte für Veränderungen aufzeigt indem spielerisch Realität simuliert wird und ein Probehandeln (das in der Realität ohne Folgen bleibt) stattfindet.
- Rollenspiele können dazu beitragen,
- * eigene Verhaltensweisen bewußt zu erleben,
- * Beobachtungsfähigkeit und die Fähigkeit zur sozialen Wahrnehmung zu entwickeln,
- * Konflikte in der Gruppe und in anderen Lebensbereichen darzustellen und zu analysieren,
- * neue Verhaltensweisen einzuüben,
- * den gesellschaftspolitischen Zusammenhang individuell erlebter Probleme bewußt zu machen."
- Zur Durchführung von Rollenspielen ... mehr
Mit dem Schulbuch arbeiten (Günter Schiller)
- "Der französische Schriftsteller und Moralist Chamfort war bereits 1776 der Auffassung: "Die meisten Schulbücher von heute sehen so aus, als wenn sie an einem Tage verfasst worden wären, und zwar aus den Büchern, die am Tage zuvor gelesen worden sind." (Chamfort 1776). Die derzeitige Schulbuchkritik stellt folgende Mängel bei den Schulbüchern in den Vordergrund:
- 1. Da das Fach Wirtschafts- und Arbeitslehre in starkem Umfang `Realität abbildet´, veralten die Inhalte der Schulbücher rasch und sind dann nicht mehr zeitgemäß und aktuell.
- 2. Die Lernmittel der Wirtschafts- und Arbeitslehre leiden an mangelnder Ausgewogenheit, d.h. sind überwiegend arbeitgeberfreundlich, da sie die Themen Handwerk und Industrie überbetonen und andere Bereiche (Umwelt, Technik) vernachlässigen.
- 3. Auch moderne Schulbücher sind zum Teil unzureichend methodisch-didaktisch aufbereitet und damit nicht ausreichend adressatengemäß.
- Gerade Schulbücher als lehrplankonforme, speziell für die Hand der Schülerinnen und Schüler konzipierte Druckwerke sollten methodisch-didaktisch gründlich aufbereitet und evaluiert werden. Trotz der Entwicklung moderner Medien wie Folie, Video und Multimedia ist das Schulbuch immer noch das zentrale Arbeitsmittel für Lehrer und Schüler." ... mehr
Statistikanalyse im Wirtschaftsunterricht (Karl-Josef Burkhard)
- "Zur Bedeutung des Themas
- Schrittweise Heranführung an die Analyse von Statistiken
- Stufe 1: Erstes Heranführen an das Arbeiten mit Tabellen und Diagrammen
- Stufe 2: Selbstständiges Erstellen von Tabellen und deren graphische Umsetzung
- Stufe 3: Ergebnisanalyse statistischer Darstellungen
- Lösungsvorschläge zu Übung 1
- 1) Inhalt und Form der Statistik
- 2) Analyse der Statistiken
- 3) Interpretation: Zusammenfassung und Kommentar
- Statistiken spielen in der Wirtschaftsberichterstattung und folglich auch in einem aktualitätsbezogenen Wirtschaftsunterricht eine zentrale Rolle. Sie werden im Unterricht bei der Behandlung einer Vielzahl relevanter Themen herangezogen, um beispielsweise
- isolierte Daten zu relativieren,
- konkrete Phänomene in einen allgemeinen Zusammenhang einzuordnen,
- langfristige Trends aufzuzeigen,
- die Entwicklungsstände einzelner Volkswirtschaften miteinander zu vergleichen,
- die Reichweite ökonomischer Modelle oder die Wirksamkeit wirtschaftspolitischer Konzeptionen empirisch zu überprüfen,
- wirtschaftliche und soziale Probleme zu verdeutlichen und damit die Notwendigkeit ihrer Bearbeitung oder Lösung bewusst zu machen." ... mehrDiagramme und Tabellen in der Wirtschaftslehre: Die Ergebnisanalyse statistischer Darstellungen (Günther Seeber)
- "In vielen Fächern und an allen Schulen müssen sich Schüler mit der Auswertung von Statistiken auseinandersetzen. Speziell in der Wirtschaftslehre werden sie zwangsläufig mit einer Vielzahl von Diagrammen und Tabellen konfrontiert, die betriebs- und volkswirtschaftliche Sachverhalte veranschaulichen sollen. Zusätzlich bedienen sich die Massenmedien dieser Darstellungsformen, um ihre Berichterstattung zu beleben und deren Wahrheitsgehalt zu untermauern. Obwohl sie überall begegnen, werden Statistiken oft nicht richtig gelesen, verleiten zu voreiligen Schlüssen. Selbst in der Sekundarstufe II haben Lernende teilweise noch erhebliche Mängel bei der Ergebnisanalyse statistischer Darstellungen.Im Folgenden soll deshalb aufgezeigt werden, dass jeder Lehrer anhand einer beliebigen Graphik oder Tabelle seine Schüler exemplarisch ein Verfahren lehren kann, Statistiken sicher und vollständig zu analysieren, um anschließend zur notwendigen Interpretation übergehen zu können." ... mehr
Textanalyse
- "In der Literaturwissenschaft und im Deutschunterricht der Schulen ist Textanalyse eine weithin angewendete Methode. Mit ihrer Hilfe erschließen sich hintergründige Inhalte und Motive von Stellungnahmen, Presseerklärungen, Reden usw.
- Mit Texten umgehen, sie zu deuten und verstehen zu lernen, sollte am besten in Kleingruppen geschehen. Dabei ist bereits bei der Auswahl des Textes darauf zu achten, daß er nicht zu lang ist (maximal zwei Schreibmaschinenseiten), sowie, daß Hilfsmittel für die Bedeutung von Fremdwörtern usw. zur Verfügung stehen.
- Einen Text deuten heißt, mit anderen über den Text ein Gespräch führen. Aber woran kann man sich beim Deutungsgespräch halten? Soll man sich nur auf das beziehen, was im Text steht? Aber was steht wirklich im Text? Im Text steht, was wir hineindeuten, weil wir es herauslesen können - aufgrund von Gewohnheit, Kenntnis und Interesse. Deshalb muß das Textverständnis in der Gruppe ausgehandelt werden." ... mehr
Visualisierung (Ilona Boettger)
- " Methoden der Visualisierung: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Dinge zu visualisieren. Neben beschrifteten Folien, Grafiken, Zeichnungen und Skizzen können auch Wandzeitungen gestaltet werden (vgl. Weidenmann 2000). Für die Visualisierung von Teilnehmer/innenbeiträgen gibt es zahlreiche methodische Verfahren (vgl. Seifert 1989), z.B.:
- * Mind-Map
- * Kartenabfrage
- * Zuruffrage / Brainstorming
- * Vier-Felder-Tafel
- * Einpunktfrage
- * Mehrpunktfrage" ... mehr
konkrete Unterrichtsbeispiele