Das Internet-Portal für Wirtschaft/ Recht im Unterricht
StD W.Fleischmann    -    KRvF-Gymnasium  Moosburg
 
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  Jahrgangsstufe 12  -  G8 ab 2010/ 11 
  • 12.1 Wirtschaftspolitische Entscheidungsfelder 
    • 12.1.1 Beschäftigung und Einkommen
    • 12.1.2 Geld und Währung
    • 12.1.3 Außenwirtschaft
  • 12.2  Recht der Leistungsstörungen 
    • 12.2.1 Systematik des Rechts der Leistungsstörungen 
    • 12.2.2 Verspätung der Leistung beim Kauf 
    • 12.2.3 Mangelhafte Leistung beim Kauf 
    • 12.2.4 Spannungsverhältnis zwischen Verbraucherschutz und Vertragsfreiheit 
Sonderkontaktbrief Wirtschaft und Recht 2010 des ISB - Anhang zum Sonderkontaktbrief 2010 Wirtschaft und Recht
http://www.isb.bayern.de/.............


Anregungen für Stoffverteilungspläne WR Jgst. 11/12, die
während der Schulung "Wirtschaft und Recht in der neuen Oberstufe"
(Sept. 2009) in Dillingen entstanden sind.

Es handelt sich um Vorschläge, nicht um Richtlinien oder Vorgaben.

WR11 - Vorschläge Dillingen
WR11 - weitere Ideen

WR12 - Vorschläge Dillingen
WR12 - weitere Ideen


Globus-Infografiken

Stichwörter
12.1.1

Tarifpolitik
Investivlohn
Kombilohn
Mindestlohn
Entsendegesetz

antizykl. Fiskalpol.
Agenda 2010
Steuerreform
Hartz IV
Steuern
Konjunkturprogr.
Subventionen
Staatsverschuld.
Stab./Wa.Pakt

 

12.2

Grundlegendes

Skripten
Schadensersatz

Verspätung der Leistung

Sachmangel
Produkthaftung
AGB

Vertragsfreiheit
 

12.1.2

Bundesbank
ESZB
Geldpolitik
Leitzinsen
Wechselkurse
 

12.1.3

Außenwirtschaft
Zahlungsbilanz
Globalisierung
Standort D
Protektionismus

 



Die Schüler nutzen ihr in Jahrgangsstufe 11 erworbenes Verständnis für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge, um in unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Problemfeldern alternative Lösungswege nachzuvollziehen und Entscheidungen im Hinblick auf Realisierbarkeit und mögliche Zielkonflikte zu beurteilen. Sie setzen ihr Wissen bei der Bearbeitung problem- und anwendungsorientierter Aufgabenstellungen ein. Aktuelle Materialien motivieren die Schüler, sich auch privat mit wirtschaftlichen Tagesthemen auseinanderzusetzen. 
Im Fachgebiet Recht setzen sich die jungen Erwachsenen mit dem Recht der Leistungsstörungen auseinander. Dies befähigt sie, einen wesentlichen Teil ihrer Rechte und Pflichten im alltäglichen Rechtsverkehr zu erkennen und gegebenenfalls selbständig wahrzunehmen. Durch ergebnisoffene Aufgabenstellungen werden die Schüler angeregt, kreative Lösungswege zu finden. Indem sie Rechtsnormen anwenden und Falllösungen entwickeln, vertiefen sie ihre Fertigkeiten im Analysieren und Strukturieren von Fachtexten.
Nicht verbindliche Addita sind durch grüne Schriftfarbe als solche gekennzeichnet.

 
12.1 Wirtschaftspolitische Entscheidungsfelder (ca. 25 Std.)
Die Schüler wenden ihr Wissen über Zielvorstellungen der sozialen Marktwirtschaft sowie theoretische volkswirtschaftliche Modelle an, um wirtschaftspolitische Entscheidungen nachvollziehen und beurteilen zu können. Wirtschaftspolitisches Handeln erfahren sie als komplexen Problemlösungsprozess, bei dem nach einer Analyse der Ausgangslage Ziele festgelegt, Maßnahmen ausgewählt und deren Wirkungen am Ausmaß der Zielerreichung beurteilt werden. Indem die Schüler wirtschaftspolitische Entscheidungen hinsichtlich Ziel- und Systemkonformität sowie Realisierbarkeit diskutieren, erkennen sie auch, wie die Träger der Wirtschaftspolitik versuchen, einen Ausgleich zwischen der Fülle der Interessen gesellschaftlicher Gruppen und der Knappheit der Ressourcen herzustellen. In der Diskussion über aktuelle Themen vertiefen sie Fertigkeiten der Kommunikation, Moderation und Präsentation.
12.1.1 Beschäftigung und Einkommen 

Vor dem Hintergrund der Ziele der sozialen Marktwirtschaft und den Zielen der Unternehmen wird den Schülern die zentrale Bedeutung von Beschäftigung und Einkommen sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft bewusst. Sie wenden volkswirtschaftliche Modelle an, um die Wirkungsmechanismen wirtschaftspolitischer Maßnahmen zu analysieren, gesamtwirtschaftliche Folgen abzuschätzen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Sie erschließen zentrale Aussagen aktueller Texte und erkennen so grundlegende Positionen in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Bei der kontroversen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lösungswegen entwickeln sie ihre Argumentationsfähigkeit weiter. 
• strukturelle Ungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt 
• Erörtern grundlegender Positionen der Tarifpartner bei der Festlegung des Tariflohns 
• Darstellen der Wirkung zentraler wirtschaftspolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigung, Grenzen antizyklischer Finanzpolitik als Beschäftigungspolitik 
• Problematisieren von Staatsverschuldung und Besteuerung 
• Strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes
• Diskutieren wirtschaftspolitischer Maßnahmen vor dem Hintergrund grundlegender Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, z. B. Effizienz vs. Gerechtigkeit, Flexibilität vs. Schutz des Individuums

 
weitere interessante Unterrichtseinheiten 
  •  
strukturelle Ungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt 
 

Erörtern grundlegender Positionen der Tarifpartner bei der Festlegung des Tariflohns 

Tarifpolitik


Investivlohn 

  • Erklärung aus Wikipedia
    • "Investivlohn ist ein Teil des Arbeitsentgelts, der nicht als Geld an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird, sondern in Form einer Beteiligung am Arbeitgeber-Unternehmen oder an anderen Unternehmen. Nach verschiedenen Konzepten werden im Rahmen eines Investivlohns ein Teil von zukünftigen Lohnerhöhungen über Belegschaftsaktien, Wandelanleihen, Aktiendepots oder überbetriebliche Kapitalanlagegesellschaften angelegt."
  • Investivlohn  -  Klaus-R. Wagner
    • "Bislang wurden Mitarbeiterkapitalbeteiligungen – wenn überhaupt – zusätzlich zum »normalen« Gehalt eingeräumt. Nun mehren sich die Stimmen, die eine substitutive Variante vorschlagen: daß nämlich Arbeitnehmer Gehaltsbestandteile investieren. Der Investivlohn erscheint attraktiv, doch stehen der Umsetzung zur Zeit noch etliche ungeklärte juristische Fragen im Wege.In diesem Beitrag erfahren Sie,
    •     * warum man Investivlohn und Erfolgsbeteiligung auseinander halten muß;
    •     * welche Vorteile, aber auch welche Risiken der Investivlohn mit sich bringt;
    •     * daß Investivlohn eine doppelte Freiwilligkeit voraussetzt;
    •     * welche rechtlichen Problemkreise geklärt werden müssen.
  • Investivlohn – Pro und Kontra
  • Förderung der Sparfähigkeit
    • Autor Michael Gräf
    • Der Investivlohn ist der Teil des Lohnes, der den Arbeitnehmern nicht zur freien Verfügung steht, sondern in Form von Wertpapieren oder sonstigen Gutschriften für eine bestimmte Zeit gespart werden muß.
  • INVESTIVLOHN  -  Sahnehäubchen oder bittere Mandel?  -  Von Martin Hintze
    • www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,451154,00.html
    • "Die Konzerngewinne steigen, die Löhne stagnieren - diese Entwicklung wollen viele Politiker durch Mitarbeiterbeteiligungen stoppen. Arbeitnehmer sollen verstärkt am Gewinn der Unternehmen oder gar am Kapital beteiligt werden. Gewerkschaften befürchten dadurch jedoch ein doppeltes Risiko für die Beschäftigten."
  • Investivlohn – Trostpflaster für Lohnverzicht?
    • "Die jüngsten Investivlohn-Wellen gehen vom Bundespräsidenten Horst Köhler und ... Beim Investivlohn erhalten Beschäftigte neben ihrem normalen Lohn ..."  (pdf)
  • Investivlohn -  Nur freiwillige Lösungen sind geeignet
    • "Die Förderung der Mitarbeiterbeteiligung am Firmenkapital ist wieder auf die politische Agenda gerückt. Tarifliche oder gar gesetzliche Vorschriften sind jedoch ungeeignet. Gegen freiwillige Vereinbarungen, die die Unternehmen mit ihren Belegschaften treffen können, spricht nichts."
  • Google-News zum Investivlohn
  • Nachrichten und Artikel aus www.handelsblatt.com


Kombilohn 

  • Definition
  • Kombilohn
    • "Wenn reguläre Arbeitsentgelte durch staatliche Zuschüsse aufgestockt werden, spricht man von Kombilöhnen. Dadurch soll der Arbeitsanreiz für gering bezahlte Tätigkeiten erhöht werden. In den letzten Jahren sind mehrere Kombilohn-Modelle entwickelt, manche auch erprobt und evaluiert worden. Können sie zusätzliche Beschäftigung im Niedriglohnsektor schaffen? Oder haben die Kritiker Recht, die befürchten, dass Kombilöhne zu einem Absinken des Lohnniveaus führen, ohne dass die Nachfrage nach Arbeitskräften in einem die Kosten rechtfertigenden Maße steigt?"
    •  * 138 Literaturhinweise
    •  * 17 Forschungsprojekte
    •  * 8 Institutionen
    •  * 31 weiterführende Links
  • Kombilohn aus www.labournet.de
  • IAB-Kurzbericht 03/2005
    • Niedriglohnsektor: Aufstiegschancen für Geringverdiener verschlechtert (Rhein, Thomas; Gartner, Hermann; Krug, Gerhard)
  • News bei www.news.google.de
Mindestlohn- / Niedriglohnpolitik 
  • Die Debatte um dem Mindestlohn
    • "Mit der Diskussion über einen Mindestlohn für Briefzusteller ist die Debatte innerhalb der großen Koalition neu entfacht. Der folgende Basisartikel bündelt die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit und zeigt einen internationalen Vergleich.
    • Links zum Thema
    • Pro und contra
    • Für seine Befürworter ist der Mindestlohn ein Schutz vor Lohndumping, für seine Gegner ein "gewaltiges Arbeitsplatz-Vernichtungsprogramm" (CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla). In letzter Zeit wurde in der politischen Öffentlichkeit viel darüber diskutiert, dabei steht die Frage, ob man einen gesetzlichen Mindestlohn flächendeckend für alle Beschäftigen einführen soll, in Deutschland derzeit gar nicht auf der Agenda der Bundesregierung. Vielmehr stritt sich die große Koalition in den letzten Monaten über die Frage, wie hoch der Mindestlohn für Briefzusteller sein sollte, bis der Bundestag Mitte Dezember, nach einem langen Hin und Her, der Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf die Briefdienstleister zum 1. Januar 2008 zustimmte. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck kündigte bereits nach der Sitzung des Koalitionsausschusses Mitte November an, die Einführung des Mindestlohns zu einem Wahlkampfthema zu machen: "Unser Ziel bleibt der allgemein verbindliche, gesetzliche Mindestlohn, den eine unabhängige Kommission festsetzt." Im Kampf gegen "Hungerlöhne" werde die SPD dafür streiten, in weiteren Branchen Mindestlöhne einzuführen."
  • Arbeitsblätter zum Thema "Niedriglöhne und Mindestlöhne"
  • Niedriglöhne - Mindestlöhne
    • http://www.boeckler.de/
    • "In Deutschland existiert ein breiter Niedriglohnsektor. Rund 2,1 Millionen Arbeitnehmer müssen mit einem Lohn von weniger als 50 Prozent des Durchschnittsverdienstes auskommen. Damit beziehen rund 12 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten „Armutslöhne“. Auch Tarifverträge schützen keineswegs wirksam vor Niedrigeinkommen. Deshalb ist eine breite Debatte um die Eingrenzung von Niedriglöhnen entstanden. Innerhalb der Gewerkschaften werden verschiedene Modelle diskutiert: von der Allgemeinverbindlicherklärung der untersten Tarifgruppen in den einzelnen Branchen bis zum einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Auf dieser Seite bieten wir Daten, Fakten und Argumente zum Thema „Niedriglöhne - Mindestlöhne“."
    • Niedriglohn, Kombilohn, Mindestlohn
      • Hintergrundwissen zur aktuellen Debatte um Niedriglöhne, Kombilohn und Mindestlohn.
    • Kurz und knapp: Daten und Fakten
      • Linksammlung zum Thema 
  • http://www.mindestlohn.de/
    • Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemeinsam mit ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
  • Mindestlohn (DGB)
    • "Selbst Arbeit schützt nicht mehr vor Armut. Von den 34 Millionen Beschäftigten arbeitet jeder fünfte für weniger als 75 Prozent des Durchschnittseinkommens. Ein Armutszeugnis für unser Land. Deshalb brauchen wir Mindestlöhne, wobei gesetzliche Mindestlöhne erst an dritter Stelle stehen sollen...."
    • Hintergründe und Argumente zum Mindestlohn
  • unterschiedliche Informationsquellen
Entsendegesetz 
  • Infos aus Wikipedia
    • "Das Arbeitnehmerentsendegesetz (amtlich: "Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen" vom 26. Februar 1996, BGBl I 1996, 227) regelt in Deutschland die zwingenden Arbeitsbedingungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen, insbesondere im Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Die zwingenden Arbeitsbedingungen müssen hierzu in einem allgemeinverbindlichen oder durch Rechtsverordnung dazu erklärten Tarifvertrag festgelegt worden sein."
  • Merkblatt des Zolls
    • gute Erklärung mit Querverweisen zu den wichtigsten Begriffen
  • "Protektionismus pur"  (www.welt.de)
    • Billige Arbeitskräfte aus Osteuropa drängen nach Deutschland. Schützt ein Mindestlohn einheimische Arbeitsplätze? von Christoph B. Schiltz 
    • Was ist das Entsendegesetz? 
  • Frage des Tages: Was steckt hinter dem Entsendegesetz?  (www.ftd.de)
    • "Das Entsendegesetz aus dem Jahr 1996 soll die Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft vor billigen Arbeitskräften aus dem Ausland schützen. Doch die Regelung hat Lücken und wird zunehmend umgangen."
  • Stellungnahme des Kronberger Kreises zum Thema Entsendegesetz

  •  


Darstellen der Wirkung zentraler wirtschaftspolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigung, Grenzen antizyklischer Finanzpolitik als Beschäftigungspolitik 

Problematisieren von Staatsverschuldung und Besteuerung 



Allgemeines


Finanzausgleich

Sozialreformen - Agenda 2010 
    • www.arbeitsmarktreform.de
      • Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
      • "In Deutschland werden durch die hohe Arbeitslosigkeit seit Jahren Millionen Menschen von der Erwerbsarbeit ausgeschlossen. Zugleich ist das Wirtschaftswachstum hierzulande zu schwach, um mehr Beschäftigung zu schaffen. Mit der Agenda 2010 hat die Bundesregierung deshalb eine durchgreifende Modernisierung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt eingeleitet. Neben dem Kern der Reformen, den vier Hartz-Gesetzen, wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Reformen umgesetzt. Alle Maßnahmen verfolgen dabei ein Ziel: Die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt zu beleben, um so die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. "
    • Hartz I-IV  -  Tagesschau-Dossier 
      • "Mit den so genannten Hartz-Gesetzen will die Bundesregierung gegen die Arbeitslosigkeit kämpfen. Was ist der Inhalt dieser Gesetze? Wie groß sind die Chancen, das Problem damit in den Griff zu bekommen? Informationen dazu im tagesschau.de-Dossier."
    • Arbeitsmarktreform - Hartz IV
      • Linksammlung http://www.politische-bildung.net/links/arbeitsmarktreform.htm
      • "Die Hartz-Gesetze sind die Grundlagen für die derzeitigen Reformen am Arbeitsmarkt. Am 01.01.2005 trat mit Hartz IV auch die nächste Regelung in Kraft, die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II."
    • Hartz IV


Solidaritätszuschlag


Steuern

  • siehe Statistiken
  • Steuerarten-Überblick 

  •  
  • Steuern - nein danke?
    • "Über ein Beispiel aus ihrer Lebenswelt werden die Schülerinnen und Schüler mit steuerrechtlichen Fragestellungen konfrontiert, um nach einer gezielten Recherche im abschließenden "Fishbowl" mögliche Perspektiven zu diskutieren.
    • Wenn ein Urlaub oder eine Klassenfahrt ins Ausland vor der Tür steht, sollte man sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie viele Spirituosen oder Zigaretten man von dort mit nach Hause bringen darf und ob man diese versteuern muss. Der folgende Unterrichtsentwurf startet mit dieser Fragestellung und gibt den Schülerinnen und Schülern im Fishbowl die Gelegenheit, sich diesbezüglich moralisch zu erklären oder sich gegebenfalls zu revidieren. Kaffee, Zigaretten, Alkohol und mittlerweile auch Benzin sind wahrscheinlich die liebsten "Mitbringsel" von Urlaubern. Und es ist üblich, dass Mitglieder einer Reisegruppe, die diese Waren nicht eingekauft haben, diese dann für diejenigen, die davon zu viel gekauft haben, mit über die Grenze nehmen. Dass auch dies verboten ist, erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit. Darauf aufbauend erhalten sie dann die Gelegenheit, sich grundsätzliche Gedanken zur Notwendigkeit von Steuern zu machen und ihre diesbezügliche Perspektive zu erweitern."
Mehrwertsteuer  Ökosteuer Konjunkturprogramme - Beurteilung  Subventionen Staatsverschuldung
  • Grundlegendes
    • Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler 
      • "30 Milliarden Euro an Steuergeldern werden schätzungsweise Jahr für Jahr verschwendet, d.h. Bund, Länder und Gemeinden könnten mühelos zweistellige Milliardenbeträge einsparen, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde.
      • Die Beispiele der Verschwendung reichen von maßlosen Baukostenüberschreitungen, Beschaffungspleiten, unnötige Politikerreisen, wertlose Gutachten, unsinnige Subventionen bis hin zu teuren Schildbürgerstreichen, unsinnigem Bürokratismus und Korruption. Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht jedes Jahr im Herbst sein Schwarzbuch 'Die öffentliche Verschwendung', in dem skandalöse Beispiele von Steuergeldverschwendung dokumentiert werden."
    • Rechnungshöfe des Bundes und der Länder
      • http://www.bundesrechnungshof.de/
      • "Die Präsidentinnen und Präsidenten der Rechnungshöfe des Bundes und der Länder sehen die aktuelle Verschuldungsentwicklung der öffentlichen Haushalte mit größter Sorge. Vor dem Hintergrund eines Schuldenberges von 1,3 Bio. Euro haben sie auf ihrer Frühjahrstagung vom 3. bis 5. Mai in Hildesheim die Situation der öffentlichen Haushalte in Deutschland eingehend erörtert. Die Ergebnisse dieser Beratungen haben sie in einem Beschluss zusammengefasst, in dem sie Bund und Länder auffordern, die weitere Staatsverschuldung zu stoppen."
    • Finanzministerium 
      • Homepage mit den neuesten Nachrichten und Infos
    • www.staatsverschuldung.de
      • "Eigentlich ist es ganz einfach: Niemand kann auf Dauer mehr Geld ausgeben, als er einnimmt - auch der Staat nicht. Aber wenn es so einfach ist, warum hat unser Gemeinwesen dann so astronomisch hohe Schulden? Ist das gefährlich? Kann man etwas dagegen tun?"
      • Begriffe, Fehler in den Medien, Zahlen und Fakten,   In aller Kürze,   Gegenwärtige Höhe,   Bund, Länder ...,   Vergangenheit,   Gläubiger,   Ausland: Europa,   Ausland: USA,  Ursachen ,  Falsche Finanzpolitik,   Untätigkeit der Bürger,   Bevölkerungsentwicklung,  Folgen,   Spiralwirkung,   Erblast Was kann passieren?
  • Die öffentliche Verschuldung
      • Die Höhe der Staatsschulden
      • Die Gläubiger des Staates
      • Die Folgen der Verschuldung
      • Die Ursache der Staatsverschuldung
      • Die Grenzen der Staatsverschuldung
      • Die Probleme bei den Verschuldungsgrenzen
      • Die Entwicklung der Staatsausgaben
      • Die Ausgaben und die Verschuldung müssen verringert werden
      • Grafiken (pdf)
         
  • Verfassungsgrenzen für Staatsverschuldung
  • Staatsverschuldung   (verdi.de)
  • Was zwingt uns zum Abbau der Verschuldung ?
  • www.staatsverschuldung-online.de/
    • ein Zinseszins-Teufelskreis  - Verfasser:  Dieter Meyer 
    • "Neuverschuldung, Zinseszinswachstum, steigender Schuldenstand - das sind die Triebkräfte der Staatsverschuldung, ein ohne ihre Rückführung eigendynamisch bis zum Kollaps wachsendes gigantisches Schneeballsystem."
  • Staatsverschuldung - Überblick  - Leit- und Verteilerseite 
    • Rudolf Sponsel, Erlangen
  • Bundesschuldenstand 
  • Stabilitäts- und Wachstumspakt
      • Galgenfrist für die Euro-Minister 
        • http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/stabilitaet/
        • aktuelle Artikel !
        • "Eigentlich sollte Währungskommissar Pedro Solbes die Einhaltung der Maastricht-Kriterien überwachen. Doch nachdem die größten Euro-Staaten an der Drei-Prozent-Hürde zu straucheln drohten, reagierte die Kommission. Auf Grund der schwachen Konjunkturlage, so die offizielle Begründung, wird das Regelwerk des Stabilität- und Wachstumspakt nun geändert. Ob das sein frühes Ende ist, und welche Konflikte und Konsequenzen die "Aufweichung" mit sich bringt, verfolgen wir in diesem Dossier. "
      • Nachrichten von Google News 
      • Die EU verklagt sich selbst
      • Von armen und reichen Sünderlein
        • "Wirtschaftsfachleute und Medien hatten die Reform des Wachstums- und Stabilitätspaktes im März 2005 als "Aufweichung" kritisiert. Doch neue Zahlen, die Eurostat letzte Woche veröffentlicht hat, geben nun Grund zu vorsichtigem Optimismus in Sachen europäische Haushaltsdisziplin."
    Strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes
     

    Diskutieren wirtschaftspolitischer Maßnahmen vor dem Hintergrund grundlegender Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, z. B. Effizienz vs. Gerechtigkeit, Flexibilität vs. Schutz des Individuums

     



     
    12.1.2  Geld und Währung 

    Den Schülern wird die besondere Bedeutung der Geldordnung und des Währungssystems für arbeitsteilige Volkswirtschaften bewusst. Sie erfahren am Beispiel der Europäischen Union die Komplexität der Geld- und Währungspolitik und erkennen Grenzen geld- und währungspolitischen Handelns. Aufbauend auf ihren Kenntnissen aus den vorangegangenen Jahrgangsstufen analysieren sie das Zustandekommen von Wechselkursen mithilfe des Marktmodells und setzen sich mit unterschiedlichen Wechselkurssystemen auseinander. 
    • Organisation des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) im Überblick 
    • Ziele und Instrumente der Geldpolitik des ESZB: beabsichtigte Wirkungen und Wirkungsgrenzen von Hauptrefinanzierungsgeschäften; Funktion der ständigen Fazilitäten und der Mindestreserve
    • Ursachen und Wirkungen von Wechselkursschwankungen im Überblick 
    • Vor- und Nachteile fester und flexibler Wechselkurse, Darstellen von Interventionen am Devisenmarkt im Marktmodell

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
    Organisation des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) im Überblick 

    Ziele und Instrumente der Geldpolitik des ESZB: beabsichtigte Wirkungen und Wirkungsgrenzen von Hauptrefinanzierungsgeschäften; Funktion der ständigen Fazilitäten und der Mindestreserve 
     

    Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht  - WR LK-Volkswirtschaftslehre

      • Geldpolitik mit PowerPoint
      • Geldpolitik - Gruppenarbeit
      • Staatsverschuldung


    Bundesbank 

    • Schülerbuch  -  Geld und Geldpolitik - Schülerbuch für die Sekundarstufe II    
      • http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_schuelerbuch_gg.php
      • "Geld und GeldpolitikDas Schülerbuch „Geld und Geldpolitik“ informiert ausführlich über die Themen Bargeld, Zahlungsverkehr, Bankensystem, Euro und Eurosystem, internationale Währungsbeziehungen sowie die europäische Geldpolitik. Das Schülerbuch eignet sich neben dem Unterrichtseinsatz in der Sekundarstufe II auch als Grundinformation für die Sekundarstufe I sowie als Nachschlagewerk für Studenten und jeden Interessierten. Die Bundesbank stellt das Schülerbuch kostenlos zur Verfügung. Es kann einzeln oder als Klassensatz über das Bestellformular angefordert werden.
      • * Geld und Geldpolitik (Stand: August 2009)
      • Unterrichtsvorlagen
      • http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_schuelerbuch_unterricht.php
      • "Zu jedem Kapitel des Schülerbuchs bietet die Bundesbank Unterrichtsvorlagen an. Sie sollen als Anregung dienen und können in dieser oder modifizierter Form im Unterricht eingesetzt werden. Für Anmerkungen, Ergänzungen und Rückmeldungen zu den Unterrichtsentwürfen sind wir stets dankbar. Bitte senden Sie Ihre Hinweise an: presse-information@bundesbank.de
      • Materialien für Ihren Unterricht
      •   * Kapitel 1 - Begriff und Aufgaben des Geldes
      •   * Kapitel 2 - Das Bargeld
      •   * Kapitel 3 - Das Giralgeld
      •   * Kapitel 4 - Das Bankensystem
      •   * Kapitel 5 - Das Eurosystem
      •   * Kapitel 6 - Die Geldpolitik des Eurosystems
      •   * Kapitel 7 - Internationale Währungsbeziehungen
    • Die Deutsche Bundesbank 
    ESZB Geldpolitik der EZB Neue geldpol. Strategie der EZB 
      • PRESSEMITTEILUNG DER EZB
        • Die geldpolitische Strategie der EZB - 8. Mai 2003
      • Geldpolitik der EZB 
        • pdf-Dokument des Europaparlaments - Prof. Bofinger Uni Würzburg
      • Für die Geldpolitik rücken die Finanzmärkte ins Blickfeld
        • Von Benedikt Fehr - 21. Juli 2004 Denkgewohnheiten führen in den Köpfen ein Eigenleben. Mit seiner glasklaren Darlegung, daß die Entwicklung der Geldmenge für die Analyse der Inflationsrisiken nicht zentral sei, hat der neue Bundesbankpräsident Axel Weber solch ein Denkmuster zerstört. 
        • mit weiteren Texten zum Thema
    • Unser Geld (Deutsche Bundesbank - Schüler- und Lehrerheft)
      • Geld und Geldpolitik (Deutsche Bundesbank - Schüler- und Lehrerheft)
      • "Die Einführung in die Welt des Geldes ist für Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen der Sekundarstufe I gedacht. Hier werden sie mit der Funktion des Geldes in der arbeitsteiligen Wirtschaft vertraut gemacht und lernen die Aufgaben und Funktionen der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank bei der Geldmengensteuerung und der Erhaltung des Geldwertes kennen. Mit Blick auf die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion bietet das Heft wichtige, unterrichtsverwertbare Texte und Grafiken. Jedes Kapitel enthält spielerische und handlungsorientierte Aufgaben, mit denen das erworbene Wissen auf den Prüfstandgestellt werden kann. Die pädagogische Handreichung gibt didaktische Anregungen für den Unterrichtseinsatz des Heftes ebenso wie Hinweise zu Projekten und Expertenbefragungen. Kopiervorlagen mit den Lösungen zu den Aufgaben erleichtern die Selbst- und Partnerkontrolle."
    • VWL-Leitfaden 
    Wechselkurs  Geldmenge Leitzinsen


    Ursachen und Wirkungen von Wechselkursschwankungen im Überblick 

    Vor- und Nachteile fester und flexibler Wechselkurse, Darstellen von Interventionen am Devisenmarkt im Marktmodell
     

    Wechselkurs - Devisenkurse incl. aktueller EURO-Dollar-Kurs

    • Kursentwicklung
     



     
    12.1.3  Außenwirtschaft 

    Die Schüler sollen die Bedeutung der außenwirtschaftlichen Beziehungen und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit für die Bundesrepublik Deutschland erkennen. Die Zahlungsbilanz dient dabei als Modell zur Veranschaulichung der außenwirtschaftlichen Verflechtung eines Landes. 
    • Bedeutung außenwirtschaftlicher Beziehungen für die deutsche Volkswirtschaft; wichtige Positionen der Zahlungsbilanz; Umfang der außenwirtschaftlichen Beziehungen anhand aktueller Daten aus der Zahlungsbilanz 
    • theoretischer Leistungsbilanzausgleich bei freien Wechselkursen 
    • Freihandel und Protektionismus, Überblick über Maßnahmen der Außenhandelspolitik 
    • Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik in einer globalisierten Weltwirtschaft

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
    •  
    Bedeutung außenwirtschaftlicher Beziehungen für die deutsche Volkswirtschaft; wichtige Positionen der Zahlungsbilanz; Umfang der außenwirtschaftlichen Beziehungen anhand aktueller Daten aus der Zahlungsbilanz 

    Außenwirtschaft

    Zahlungsbilanz


    theoretischer Leistungsbilanzausgleich bei freien Wechselkursen 
     
     

    Freihandel und Protektionismus, Überblick über Maßnahmen der Außenhandelspolitik 

    Grenzen nationaler Wirtschaftspolitik in einer globalisierten Weltwirtschaft

    EU incl. EU-Erweiterung 

    Globalisierung Standort Deutschland 
      • Standort Deutschland am Beginn des 21. Jahrhunderts 
        • WSI-Mitteilungen der Hans-Böckler-Stiftung
      • Wirtschaftsstandort Deutschland
        • "Herzlich willkommen beim ersten umfassenden Standardwerk deutscher Wirtschaftsregionen im Internet. Im heutigen Informationszeitalter bedeutet Wissen mehr denn je Vorsprung. In unserer Datenbank liegen für Sie umfassende Informationen zu den Themen Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Kunst bereit, zu denen Sie über die ergebnisorientierte Suchfunktion Zugriff haben."
    Protektionismus 



     
    12.2 Recht der Leistungsstörungen (ca. 17 Std.)
    Mit dem Recht der Leistungsstörungen lernen die Schüler einen Kernbereich des Bürgerlichen Gesetzbuches kennen. Bei der Erarbeitung der allgemeinen Anspruchssystematik erfahren sie, wie sich darin allgemeine Gerechtigkeitsvorstellungen unserer Rechtsordnung manifestieren. Anhand der Beispiele der verzögerten Leistung und des behebbaren Sachmangels wird den Schülern bewusst, dass das Bedürfnis nach gerechtem Interessenausgleich zu komplexen Regelungen führen kann, die eine Anwendung des Rechts nur nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den einschlägigen Normen und den zugrundeliegenden Wertvorstellungen erlaubt. Dabei vertiefen sie ihre Kompetenz in der Technik juristischen Arbeitens.  Praxisbezogene Aufgabenstellungen ermöglichen den Schülern auch, ihre Rechte und Pflichten im Alltag besser wahrzunehmen. 
    An ausgewählten Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches zum Schutz der Verbraucher erkennen die Schüler, wie der Gesetzgeber zwar einerseits die Vertragsfreiheit als Grundprinzip der sozialen Marktwirtschaft gewährleistet, aber andererseits regulierend zu Gunsten des wirtschaftlich schwächeren Vertragspartners eingreift. 
    12.2.1 Systematik des Rechts der Leistungsstörungen 

    Ausgehend von Beispielen zu Leistungsstörungen beim Kauf erarbeiten sich die Schüler eine Übersicht über zentrale Haftungstatbestände bei Pflichtverletzungen und grundsätzliche Rechtsfolgen. Sie reflektieren die Anspruchssystematik des Leistungsstörungsrechts im Hinblick auf die Umsetzung allgemeiner Gerechtigkeitsvorstellungen.
    • grundlegende Tatbestände: Pflichtverletzung als Grundtatbestand, Vertretenmüssen, Fristsetzung 
    • Rechtsfolgen: Schadensersatz neben und statt der Leistung, Rücktritt 
    • Übersicht über mögliche Leistungsstörungen 

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
    •  
    Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH, Saarbrücken, für interessierte Bürgerinnen und Bürger Gesetzestexte im Internet bereit.

    Gesetze im Internet  (http://www.gesetze-im-internet.de/)
    Quelle:  http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/index.html

    Das Bundesministerium der Justiz stellt in einem gemeinsamen Projekt mit der juris GmbH,  Saarbrücken, für interessierte Bürgerinnen und Bürger Gesetzestexte im Internet bereit. Sie finden hier  in einem Basisdienst aktuelle Texte einer Vielzahl wichtiger Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes, für die das Bundesministerium der Justiz (BMJ) zuständig ist.
    Gesetze und Rechtsverordnungen, für die andere Bundesministerien zuständig sind, können über deren Homepages abgerufen werden.
    stud. jur. Trainer  - Zivilrecht
    • riesige Sammlung mit Kommentaren (zu vergleichen mit Palandt)
    • Prof. Dr. Klaus Moritz -  Uni Hamburg 
    • mit Schlagwort-Index

    • Die examensrelevanten Anspruchsgrundlagen,  Fälle und Entscheidungen 

    Prof. Rüßmann - Uni Saarbrücken
    • Vorlesung Bürgerliches Vermögensrecht I + II
    • Skripten - Folien - Multiple Choice Fragen usw.

    Brennecke & Partner  - Große Datenbank mit Artikeln und Urteilen zu allen Bereichen des Wirtschaftsrechts
    • www.brennecke-partner.de

    • Die kostenlose Informationsdatenbank bietet ein umfassendes Angebot an juristische Artikeln, Übersichten und Urteilen. Die Seite wird von Spezialisten aus dem jeweiligen Rechtsgebiet betreut und monatlich aktualisiert.

    Zivilrecht - Skripten
    • Die hier aufgeführten Skripten stammen von verschiedenen Autoren, die Namen finden sich in Klammern beim jeweiligen Skript, sofern sie von externen Autoren stammen. Als solchen möchten wir hier ganz herzlich dem Verlag Rolf Schmidt, Herrn RA Dr. Klaus Sakowski, Heidenheim, Herrn RA Dr. Thorsten Kuthe, Herrn Lars Lehre sowie Herrn Olaf Mauer für die freundliche Zurverfügungstellung danken. 
    • Die Links zu den Skripten von Herrn Dr. Sakowski führen unmittelbar auf seine sehenswerten Seiten www.sakowski.de zum jeweiligen Skript.

    Materialien zum Leistungskurs Wirtschafts- und Rechtslehre


    grundlegende Tatbestände: Pflichtverletzung als Grundtatbestand, Vertretenmüssen, Fristsetzung 

    Rechtsfolgen: Schadensersatz neben und statt der Leistung, Rücktritt 

    Übersicht über mögliche Leistungsstörungen 

    Vertragsstörungen 
     
     

  • Skripten zum Schuldrecht
  • Schadensersatz 


    Gesetzliche Ansprüche 

     



     
    12.2.2 Verspätung der Leistung beim Kauf 

    Anhand praxisorientierter Fälle setzen sich die Schüler mit den rechtlichen Folgen einer verspäteten Leistung beim Kauf auseinander.
    • Verzug als zusätzliche Voraussetzung für Schadensersatz neben der Leistung 
    • Voraussetzungen für die Entbehrlichkeit der Fristsetzung 
    • Entwickeln der Rechtsfolgen einer Verspätung der Leistung vor dem Hintergrund der Rechtssicherheit und der Interessensabwägung 

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
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    Verzug als zusätzliche Voraussetzung für Schadensersatz neben der Leistung 

    Voraussetzungen für die Entbehrlichkeit der Fristsetzung 

    Entwickeln der Rechtsfolgen einer Verspätung der Leistung vor dem Hintergrund der Rechtssicherheit und der Interessensabwägung 
     

    Schuldnerverzug

     



     
     
    12.2.3 Mangelhafte Leistung beim Kauf 

    Auf den Kenntnissen der Vorjahre aufbauend, erschließen sich die Schüler zunächst den Begriff des Sachmangels, wie ihn das Bürgerliche Gesetzbuch definiert. Es wird ihnen der Zusammenhang zwischen den Regelungen des allgemeinen Schuldrechts und den kaufrechtlichen Sonderregelungen beim behebbaren Sachmangel bewusst, und sie reflektieren die Systematik der Rechtsfolgen unter Aspekten der Rechtssicherheit und des gerechten Ausgleichs. 
    • Systematisieren der Arten des Sachmangels 
    • wichtige Rechte des Käufers bei Vorliegen eines behebbaren Sachmangels und ihre Voraussetzungen: Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz neben und statt der Leistung

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
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    Systematisieren der Arten des Sachmangels 

    wichtige Rechte des Käufers bei Vorliegen eines behebbaren Sachmangels und ihre Voraussetzungen: Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung, Schadensersatz neben und statt der Leistung
     
     

    Sachmangel

    Produkthaftung Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)   



     
    12.2.4 Spannungsverhältnis zwischen Verbraucherschutz und Vertragsfreiheit 

    Die Schüler gewinnen einen Überblick über Regelungen zum Verbraucherschutz. Sie erkennen, wie der Gesetzgeber im Rahmen der Rechtsfortentwicklung auch auf wirtschaftliche Veränderungen reagiert und versucht, den wirtschaftlich schwächeren Vertragspartner zu schützen. Sie greifen dabei ihre ordnungspolitischen Kenntnisse auf und diskutieren das Spannungsverhältnis zwischen der Schutzfunktion rechtlicher Regelungen und dem freiheitlichen Menschenbild der Sozialen Marktwirtschaft, wie es im Grundsatz der Vertragsfreiheit zum Ausdruck kommt.
    • Vertragsfreiheit in der Sozialen Marktwirtschaft 
    • Überblick zu wichtigen Sonderregelungen beim Verbrauchsgüterkauf 
    • Überblick über Verbraucherschutzbestimmungen bei besonderen Vertriebsformen

     
    weitere interessante Unterrichtseinheiten 
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    Vertragsfreiheit in der Sozialen Marktwirtschaft 

    Vertragsfreiheit - Privatautonomie

    • Juristische Lehrmaterialien - RA Prof. Dr. Klaus Sakowski
      • http://www.sakowski.de/skripte/bgb_at3.html
      • "Es gilt im Bereich des Privatrechts der Grundsatz der Vertragsfreiheit bzw. Privatautonomie. Ein Bestandteil ist die grundsätzliche Freiheit einer Person, einen Vertrag mit einer beliebigen anderen Person seiner Wahl abzuschließen (Vertragsabschlussfreiheit). Ein weiterer Bestandteil ist die Freiheit, den Inhalt des Vertrages grundsätzlich nach eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten (Vertragsinhaltsfreiheit). Das heißt also, jede Person kann im Ausgangspunkt jede Art von Verträgen jeden Inhalts mit wem auch immer abschließen. Dieser Grundsatz der Vertragsfreiheit ist ein spezieller Ausdruck des grundgesetzlich verbürgten Rechts auf freie Persönlichkeitsentfaltung, das in Art. 2 Abs. 1 GG geregelt ist. "
      • weitere Skripten:  http://www.sakowski.de/skripte/main.html


    Überblick zu wichtigen Sonderregelungen beim Verbrauchsgüterkauf 
     

    Überblick über Verbraucherschutzbestimmungen bei besonderen Vertriebsformen

     



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